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Auch wenn ein großer Teil der Bevölkerung Spielautomaten in der Umgebung ablehnt, das Geschäft mit dem Glück boomt wie nie zuvor. Besonders für Jugendliche bedeuten leicht zugängliche Geräte oft die Einstiegsdroge in die Spielsucht.

 

Schon mit 15 hat der Grazer Arndt Sterling auf den einarmigen Banditen sein Geld verzockt. Darauf folgten wie er sagt „25 leere Jahre“, bis zum totalen Zusammenbruch. 6 Monate lang kam es zum völligen Rückzug von Familie, Freunden und sozialen Kontakten.
Jetzt will Herr Sterling den Privaten Glücksspielkonzern, auf dessen Automaten er alles verspielt hat, auf Schadenersatz klagen.

 

Lt. Dr. Horwath sind in Österreich Spieler kaum geschützt. Es gibt keine unabhängige Prüfbehörde und kaum Kontrollen. Die Gutachten über die Legalität der Spielautomaten werden von den Herstellern selbst beauftragt. Das leicht zugängliche Innenleben mit der Software des Automaten kann nach der Begutachtung leicht ausgetauscht oder manipuliert werden.